Stahlpreisentwicklung 2016

 



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Die Bildung des Stahlpreises hängt von vielen Faktoren ab. Dessen Tendenz bleibt aber aus heutiger Sicht ebenso wie im letzten Jahr aufwärtsgerichtet. Die Entwicklung des Marktes als auch eine merkliche Verunsicherung aufgrund der allgemeinen Schulden- und Wirtschaftskrise ließen viele Stahlhändler als auch –verarbeiter vorsichtig agieren, um hier die Kumulierung teurer Bestände in Anbetracht der Möglichkeit mittelfristig wieder sinkender Preise zu vermeiden. Diese Einkaufs- und Preispolitik führte allerdings zu leeren Lagern bei den meisten Teilnehmern am Stahlmarkt, wodurch diese mittlerweile durch den dadurch entstandenen Mangel an eigenen Stahlreserven zum Einkauf gezwungen sind. Die so entstandene Nachfrage am Stahlmarkt führte zu einer weiteren und entsprechenden Verteuerung der Stahlpreise.

Der VÖBV empfiehlt daher, mit einem weiteren Anstieg der Stahlpreise zu rechnen und dies bei der mittel- bis langfristigen Kalkulation im eigenen Unternehmen zu berücksichtigen.

Aktuelle Werte können unserer Homepage entnommen werden (siehe Button „Stahlpreisentwicklung“).

Ihr Franz Saringer,
Präsident VÖBV


prozentuelle Preisentwicklungsgrafik
(Stabförmiger Betonstahl - Basis Jänner 2010)

prozentuelle Preisentwicklungsgrafik
(ÖMAT und A-AQ - Basis Jänner 2010)

prozentuelle Steigerung Stabstahl - div. Indices
(Grafik; Basis Jänner 2010)